So Gott will06.05.2010 – Stichwörter: – 3 KommentareIn einer Zeit, in der Finanzminister den Nachbarstaaten mit der Kavallerie drohen, Steuer-CDs als Hehlerware aufgekauft werden und "nicht-kooperative Staaten" auf grauen Listen denunziert werden, macht ein Buch Freude, das dieser Tage in Berlin vorgestellt wurde: "Erfolgsmodell Schweiz - Direkte Demokratie, selbstbestimmte Steuern, Neutralität" herausgegeben von Jürgen Elsässer und Matthias Erne. Dabei ist insbesondere der Anhang von Interesse. Er listet nackte Fakten auf der Basis des Jahres 2008 auf und vergleicht das "(B)einahe (R)egelungs (D)ichte" Deutschland mit der Schweiz. BIP pro Einwohner Schweiz: 42.783 US-Dollar, BRD 35.442 US-Dollar, Staatsquote Schweiz 37 Prozent, BRD 42,9 Prozent, Mehrwertsteuer: Schweiz 7,6 Prozent, BRD 19 Prozent, Arbeitslosigkeit (09/2009): Schweiz 4,2 Prozent, BRD 7,7 Prozent. Die Staatsschuldenquote hat sich in Deutschland zwischen 2002 und 2010 um fast 20 Prozentpunkte auf 77 Prozent erhöht, in der Schweiz in der gleichen Zeit um 10 Prozentpunkte auf 48 Prozent verringert. Schön zu sehen, das es doch geht. Da heißt es so schön am Ende: "Die Schweiz hat das höchste Gehaltsniveau in Europa. Das mittlere Bruttojahreseinkommen beträgt 42.000 Euro. Im Schnitt liegt das Gehalt 20 Prozent über dem, was in Deutschland üblich ist. Das Land ist ein Steuerparadies, vom Gehalt bleibt viel übrig: Bei einem kinderlosen Single mit Durchschnittsgehalt werden 29,5 Prozent Steuern und Abgaben abgezogen, bei einer Einverdienerehe mit zwei Kindern 18,6 Prozent." Ach, ist das schön. Der Schweizerische Bundesbrief von 1291 schließt mit den Worten: "Diese Ordnungen sollen, so Gott will, dauernden Bestand haben." Es hat doch noch etwas Bestand auf dieser Welt: das Erfolgsmodell Schweiz. Dieser Beitrag erschien in "eigentümlich frei".
Mir ist jetzt ein Jobverfasst am 18.05.2010 von einem GastMir ist jetzt ein Job angeboten worden, in der Schweiz, wo ich als Vorarbeiter im Gartenlandschaftsbau einen monatlichen VErdienst von 2500-2800 € hätte. Aber auch als Hilfsgärtner ist mir eine Stelle angeboten worden, wo ich ein Stundenlohn von 30-35 Franken verdient hätte, vor der Finanzkrise. Einfache Gärtner verdienen normalerweise in Deutschland, bei vernünftigen Firmen und Vollzeit, 1000-1300 €. Das die Gehälter zwischen Deutschland und der Schweiz nicht vergleichbar sind, wenn man länger als 1 Jahr dort wohnt und arbeitet wird jedem klar, der dort arbeit sucht und gefunden hat. Was für mich noch auffälliger und verwunderlicher ist. Warum auch solche kleinen Länder, wie die Niederlande oder Dänemark wirtschaftlich aufgeholt hatten, in den Jahren vor der Finanzkrise und in einigen Bereichen höhre Gehälter gezahlt haben als in Deutschland. Früher..., sind selbst die Niederländer und Dänen nach Deutschland gekommen und haben nach arbeit gesucht und mittlerweile bleiben auch viele polnische Erntehelfer aus und gehen woanders hin oder bleiben gleich in Polen, weil sie in Deutschland nicht mehr Geld raus haben, wie früher. Vor einigen Jahren hat es sich für polnische Erntehelfer noch gelohnt im Frühjahr/ Sommer/ Herbst in Deutschland zu schufften und GEld mit nach Hause zu bringen. Heute lohnt sich das kaum noch als Erntehelfer für die Polen. Deutschland baut ab. Was haben all die Unternehmenssteuerreformen seit 1990 gebracht!!?? Was hat es gebracht, das Herr Westerwelle, eine "Sozialstaatsdebatte" angestoßen hat, die im Sande verlaufen ist.... Seit Jahren hungert das deutsche Volk vor sich hin. Trotz wirtschaftlicher Erholung in den Jahren 2005-2008 und steuerlicher Mehreinnahmen, wurden die Mehreinnahmen gleich zum Fenster rausgeworfen anstatt den Schuldenberg endlich abzubauen. Das in Deutschland nichts mehr gerade ist und nichts mehr richtig läuft, das sieht jeder blinde Obdachloser, der kein studierter Finanz und, oder Wirtschaftsexperte ist. Wir haben in Deutschland einen hohen Lebenstandart, aber dank der Politik der sogenannten Volksparteien CDU und SPD, die keine Volksparteien mehr sind, und uns einfache Staatsbürger, nur noch verarschen, werden wir diesen "Wohlstand" den wir noch haben, in den nächsten 30-40 Jahren vernichtet. Der Staat kann sich nicht mal mehr darum kümmern, das die Straßen geflickt werden, nach so einem langem Winter, den wir nicht mehr gewöhnt waren, das dieser so lang sein kann. Wie lange dauert es, bis, zb, ein 10 km langes stück Bundestraße von 2 auf 4 Fahrspuren ausgebaut wird!? Egal wo in Deutshcland, mittlerweile. Wir geben Griechenland mehrere milliarden Euro als finanzielle Hilfe und wieviele Kommunen tief in NRW, sind pleite und können sich nicht mal mehr selbst finanzieren und solche Kommunen müssen auch noch Solidaritätszuschlag bezahlen. Es muss ein gesamt-deutscher aufbauplan her. Jahrzehntelange "Machtteilung" zwischen CDU und SPD in abwechselnder reihenfolge in Bund und Ländern schadet der Demokratie heute mittlerweile mehr als es nutzen bringt. Das politische System in Deutschland ist eines der besten in der Welt, keine frage. Aber die heutige Politik, seit 1990, von CDU und SPD gleichermaßen, mit ihren Koapartnern, schadet mittlerweile mehr als es nutzen bringt, dem deutschem Volke. Deutschland hat eigene gravierende probleme, bei dem die Volksparteien keine antworten mehr darauf haben. Transaktionssteuer, sdagt Frau Merkel, bis j etzt: Nein Danke. Warum!? Warum konnte die Commerzbank nicht verstaatlicht werden, wie in Schweden wo in den 90er Jahren Banken verstaatlicht wurden...... Warum haben es SPD Landespolitiker in Schleswig-Holstein erst ermöglicht, das eine vereinigte Landesbank Hamburg und Schleswig-Holstein´, kurz HSH Nordbank, international tätig sein konnte, und wieso sitzen in den Aufsichtsräten Landespolitker der CDU, ( Herr Carstensen und Herr Wiegard), die frühzeitig, l(ange vor der Pleite von Lehman), von Risikogeschäften gewußt haben der HSH Nordbank gewußt haben und haben von nichts wissen wollen und h aben nicht eingegriffen. Und dann bekommt noch ein Herr Nonnenmacher, Nachfolger von Herrn Berger als Chef der HSH Nordbank, nach der glorreichen milliardenschweren rettung durch das Land Schleswig-Holstein eine Bonuszahlung von fast 3 millionen euro!! Wofür eigentlich!? Das diese Herren die Landesbank in den Ruin getrieben haben!? Deswegen hat die CDU in Schleswig-Holstein bei der Landtagswahl 2009 die Quittung dafür bekommen. Und wenn die CDU genauso weiter macht wie bisher auf Landes und Bundesebene, wird die CDU genauso abstürzen wie die SPD ein paar Jahre vorher. Es wird ZEit, das die Volksparteien CDU und SPD aus den Landtagen und aus dem Bundestag verschwinden. Erst dann, können diese Parteien sich genereieren und frisches blut ran lassen. Es gibt soviel PArteien, die wählbar sind, wie die Familienpartei, Freie Wähler, Zentrum, Piratenpartei. geben wir diesen Parteien eine chance, schlechter als jetzt kann es nicht mehr werden. Faul und dumm und frustriert zu HAuse rum sitzen und nicht wählen gehen hat in den letzetn 2o Jahren nichts gebracht, das hat die Berufspolitiker nich gejuggt. Und die CDU wird auch in BaWü bei der nächsten Landtagswahl genauso abstürzen, wie die CDU in NRW. Und nicht nur wegen der Bundespolitik. Und das sag ich als Anhänger der Konservativen und ehem FDP Mitglied. Ich bin enttäuscht von der Politik der Bundesregierung und der im Bundestag vertrenen Parteien insgesamt, während der Finanzkrise und davor schon. Wofür zahl ich eigentlich noch brav in diesem Land Steuern und Sozialabgaben während Steuerhinterzieher sich per Selbstanzeige einer strafrechtlichen verfolgung entziehen können, während ein Hans-Wurst nur deswegen verhaftet wird, weil er Rechnungen/ MAhnungen nicht bezahlen kann. Hartz4 Empfängern wird der Regelsatz sanktioniert wenn sie ihren verpflichtungen nicht nachkommen, können, auch wenn sie die Jobcenter noch nie betrogen haben und Steuerhinterzieher können frei rum laufen. Landesbanker, die die Landesbank in den Ruin getrieben haben, schieben die Schuld auf andere, und laufen ebenfalls frei herum obwohl sie milliarden Steuergelder verbraten haben und die Länder noch schlechter dastehen als eh schon.....
Durch einen Parteifreund derverfasst am 21.05.2010 von Gast Wolfgang KorzinDurch einen Parteifreund der FDP wurde ich auf Frank Schäffler aufmerksam. Es ist schon erstaunlich, dass es in den Regierungsparteien noch Leute gibt, die sich nicht den Parteivorgaben beugen, sondern noch offen und ehrlich ihre eigene Meinung vertreten. Leider gibt es auch bei uns in der FDP zu viele Abgeordnete, die sich nur wegen der Diäten und der späteren Rente wählen lassen und deren Leidenschaft für die Ziele der Partei gar nicht da ist. Dies musste ich als leidenschaftlicher Verfechter der liberalen Ideale selbst erfahren. Einzelne Landtagsabgeordnete bei uns in Sachsen interessiert gar nicht die Meinung der Parteibasis - geschweige denn die Meinung der Öffentlichkeit. Es ist eigentlich schade das es in Deutschland so wenige ehrliche Politiker wie Guido Westerwelle gibt, die auch unangenehme Sachen ansprechen. Solche Politiker werden dann von den anderen Parteien und von den Medien beschimpft. Ist das die Meinungsfreiheit die uns das Grundgesetz gibt? Hoffentlich hat Guido Westerwelle auch weiterhin das Durchhaltevermögen. Nun zur Problematik Griechenland. Wie lange will Deutschland noch weiter für andere Länder bluten? Wenn es sich Griechenland zum Beispiel leisten kann, seine Bürger schon mit 50 in Rente zu schicken, dann sollen sie auch ihre Misere selbst ausbaden. Unsere Rentner zum Beispiel können erst mit 67 in Rente gehen. Das Beispiel Schweiz und Schweden kann auch ich nur hervorheben und unseren Politikern den Rat geben, sich - statt mit sinnlosen Problemen die Zeit zu vertreiben - lieber mal zu einem Erfahrungsaustausch mit Politikern dieser Länder zu treffen. Die CDU/FDP in NRW hat ja nun die Quittung bekommen.Vielleicht wäre es gut, dem großen Koalitionspartner mal darauf hinzuweisen, dass sie ohne die FDP gar nicht an die Regierung gekommen wären. War es doch die CDU selbst, die in Koalition mit der SPD in den letzten Jahren uns diese ganze Misere eingebrockt hat. Ich glaube, es ist besser für die FDP diese Koalition zu verlassen , als noch weitere Wahlversprechen auf Drängen der CDU aufzugeben. Das gibt gegenüber den Wählern sicherlich ein ehrlicheres Bild ab. Mit liberalen Grüßen Wolfgang Korzin Auf Grund dieser privaten Interessen einer Abgeordneten bei uns in Sachsen und der sich öffnenden Kluft zur Basis, habe ich schweren Herzens meinen Parteiaustritt erklärt. Das auch ein Parteiaustritt niemanden interessiert, beweist die Tatsache, dass ich bis heute (3 Tage nach meinem Austritt) noch keine Reaktion- weder vom Landesverband noch vom Kreisverband - erhalten hahe.
Westerwelle: Der 18% Minus Mannverfasst am 23.05.2010 von einem GastNach 18jähriger Mitgliedschaft werde ich die Partei in den kommenden Tagen verlassen. Auch mein Herz bleibt liberal, auch wenn meine Austritts-Motive anders gelagert sind, als beim Ex-Parteifreund Korzin: regieren heißt auch führen. Führen im Kontext gesellschaftlicher- und wirtschaftlicher Realitäten. Und die passen heute überhaupt nicht zu den Vorstellungen der aktuellen FDP-Führung. Der wirtschaftspolitische Kurs ist "1980iger Jahre Retro", der Rest ist Illusionstheater und am schlimmsten: beides ist sehr schlecht gemanagt. Dilletantisch. Katastrophal. Unwürdig. Eine 6-. Heute, am 23.05.2010, sind teilen schon 97% aller Deutschen diese Beobachtung. Fürchterlich. Die Westerwelle-Truppe vertritt Extrempositionen. Extrempositionen findet man bei Extremisten. Damit habe ich nichts am Hut. Aus diesem Grunde rate ich der F.D.P.: verlasse die Koalition, bevor sie die F.D.P. verlässt. Danach kann sich die Partei neu finden: mit neuem Programm, neuen Perspektiven und einem liberalen und offenen Profi, das Kooperationen und Koalitionen nach allen Seiten zuläßt. Oder sie folgt dem Rat von Heiner Geißler: Auflösung. Herr Westerwelle, Sie haben die ehemals großartige F.D.P. ruiniert! Der 18% Minus-Mann!!!
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