Stichtag 17. Dezember - Über die Helvetisierung der Politik
Newsletter "Frank und Frei" mit wichtigen Informationen zum Mitgliederentscheid
Sehr geehrte Damen und Herren, die Abstimmungsphase des Mitgliederentscheids feiert Bergfest. Schon ist die Hälfte der Zeit vorbei, die wir haben, um die Mehrheit der FDP von Antrag A zu überzeugen. Haben Sie alles getan? Ich erinnere Sie an unsere Maxime: 3 ist Pflicht, 5 ist Kür! Immer wieder erreichen mich Hinweise zu kleineren Schwierigkeiten bei der Teilnahme am Mitgliederentscheid.
Wer Mitmachen will, soll Mitglied werden und bleibenTrotz vieler Gemeinsamkeiten in der Sache frage ich mich zur Zeit, ob Hans Olaf Henkel wirklich am Gelingen des FDP-Mitgliederentscheides zum ESM gelegen ist. Seine Aufrufe, in die FDP einzutreten, um am Mitgliederentscheid teilzunehmen und anschließend wieder auszutreten, falls der Mitgliederentscheid zur Verhinderung des ESM scheitert, verunsichern unsere Parteibasis. Und sie verunsichern auch langjährige FDP-Mitglieder, die den ESM verhindern wollen. Da Henkel auch noch hinzufügt, man solle beim Scheitern des Mitgliederentscheides zum ESM eine neue Partei gründen, schadet er der Sache und den fast 4000 Antragstellern, die den ersten Mitgliederentscheid der Basis durchgesetzt haben. Wer mitmachen will, soll in die FDP eintreten, aber auch dabei bleiben, egal wie es ausgeht. Wer nur aus dem Zuschauerraum Empfehlungen gibt, macht es sich zu einfach. Die Gründungsmitglieder des Liberalen Aufbruchs in der FDP haben den Liberalen Aufbruch vor einem Jahr gegründet, um in der FDP für klassisch-liberale Positionen zu werben und um Mehrheiten für eine klassisch-liberale Politik in der FDP zu erzielen. Wir haben explizit keine Partei in der Partei gegründet und wollen auch außerhalb der FDP keine etablieren.
Überarbeitung des Geldwäscherechts: Unnötige Bürokratie und Überwachung, aber Goldkäufer können aufatmen
Deutschland braucht keine Strafsteuer auf Banker-BoniDie von Großbritannien geplante Steuer auf Banker-Boni ist eine rein populistische Maßnahme, mit der die britische Regierung ihre schwindenden Chancen auf eine Wiederwahl verbessern will. In Deutschland wäre sie verfassungswidrig, da der Grundsatz der Gleichbehandlung verbietet, Sondersteuern von einzelnen Berufsgruppen zu verlangen. Zwar hat die Kanzlerin den Vorschlag als "charmante Idee" bezeichnet, sie hat aber ebenfalls deutlich gemacht, dass er dennoch nicht für Deutschland in Betracht kommt. Es ist unbestritten, dass es bei den Manager-Boni Exzesse gab. Hier wird es zwangsläufig zu einer Einschränkung kommen, weil die Banken künftig mehr Eigenkapital vorhalten müssen - also gar nicht mehr so viel Geld auszahlen können. Außerdem haben sich die deutschen Banken bereits freiwillig verpflichtet...
Konjunkturpaket wirkt: Olaf Scholz geht ein Licht aufWenn Regierungen ein Konjunkturpaket auflegen, dann klingt das meist nach entschlossenem Handeln. Schaut man näher hin, entpuppt es sich häufig als Luftnummer, wirkt - wenn überhaupt - zu langsam und ist deshalb reine Geldverschwendung. So auch beim Konjunkturpaket II. Da werden 31 neue Dienstwagen für 8,6 Millionen Euro (277.000 Euro pro Fahrzeug!) angeschafft. Vielleicht auch wegen Ulla Schmidts sommerlichen Missgeschicks.
Prämie abgewrackt"Es stehen leider keine Mittel für die Umweltprämie mehr zur Verfügung. Das Online-Portal für die Reservierung ist daher geschlossen." So lautet der aktuelle Eintrag auf der Homepage des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Aus Sicht des Steuerzahlers kann man nur sagen: Die Abwrackprämie ist ausgelaufen und endlich auf dem Schrotthaufen gelandet, eine weitere Verlängerung soll es nicht geben. 5 Milliarden Euro an Steuergeldern wurden durch den Auspuff gejagt. Jeder Deutsche war mit rund 60 Euro dabei, die 1.994.400 Empfänger eingerechnet. Eine vierköpfige Familie hat 240 Euro über Steuern und Abgaben beigetragen, sie kann also die 100 Euro Kinderbonus pro Kind, die es auch mal per Konjunkturpaket gab, gleich für die Zahlung von Zins und Tilgung der neuen Staatsschulden zurücklegen.
Ullas Dienstwagen - Ein SommermärchenUlla Schmidts Sommerurlaub im spanischen Alicante fing so gut an: Sonne, Meer und gutes Essen ließen den Streit um Gesundheitsfonds, Staatsdirigismus und Ärztehonorare schnell vergessen. Wäre da nicht der kurzfristige Diebstahl ihres Dienstwagens gewesen, es hätte wirklich ein schöner Urlaub werden können. Zu dumm nur, dass damit ein Thema publik wurde, das so gar nicht in das Wahlkampfschema derer passt, die sich um die unterdrückte Arbeiterklasse besonders kümmern wollen.
Jetzt kommt die Enteignungsbehörde - Hugo Chávez hätte seine wahre Freunde daranLudwig von Mises wusste: "Die Schlagworte des Interventionismus und des Sozialismus, ganz besonders die Vorschläge auf Enteignung von Teilen des Privateigentums, finden bei den Massen, die dadurch unmittelbar zunächst zu profitieren erwarten, immer begeisterte Zustimmung."
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